Trockene Hitze

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hier: Erwärmen von Holz mittels Heißluftpistole oder Strahlungswärme (Infrarot-Lampe, offene Glut), zum (sh.) Biegen.

Die Verwendung "trockener" Hitze hat (gegenüber dem Dämpfen den Vorteil, dass nach dem Erkalten keine lange Trockenphase erforderlich ist. (Allerdings sollte man dem Holz dennoch min. 1 Tag Ruhe gönnen!).

Die Nachteile trockener Hitze sind

1. die Gefahr von Überhitzung (erkennbar an dunkler Verfärbung, also beginnender Verkohlung) und

2. der fehlende Elastizitätsgewinn durch die Feuchtigkeit, bzw. sogar Austrocknung, also erhöhte Gefahr von Faserrissen.

Nicht jedes Holz ist zum Biegen mit trockener Hitze geeignet!

Lexikon:

Geeignete Hölzer:

  • Osage
  • Esche
  • Hasel
  • Flieder
  • Ulme
  • Eibe (nur geölt!)
  • Robinie (nicht zu trockene!)

sowie

  • Rattan
  • Bambus

NICHT geeignete Hölzer sind:

  • Ahorn
  • Hartriegel
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