Tiller

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Der Tiller bezeichnet die Seitenansicht des gespannten oder ausgezogenen Bogens. (vgl. Tillerprofil)

Tillern (als Verb) bezeichnet den Vorgang, einen Bogen so zu bearbeiten, dass er sich (ohne Schaden zu nehmen) biegt. Durch das Tillern wird ein Rohling erst zu einem Bogen.

Das fertige Ergebnis, die Biegekurve, ist dann "der Tiller".

Ist der Tiller optimal, wird der Bogen insgesamt glatt geschliffen, ggf. mit (vorläufigem) Oberflächenschutz versehen und eingeschossen.

Nach dem Einschießen (ca. 500 Schuss) sollte noch mal ein "Feintiller" erfolgen, also der Tiller noch mal überprüft und ggf. nachbearbeitet werden, da er evtl. durch das Schleifen noch leicht verändert wurde, aber auch das Holz noch beim Einschießen auf die Belastung reagiert hat!

Erst danach ist der Bogen wirklich fertig und kann mit dem endgültigen Oberflächenschutz versehen werden!

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