Systemschießen

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Beim Systemschießen geht es darum, den Bogen und den Pfeil als Zielhilfe zu benutzen. Je nach (bekannter oder geschätzter) Entfernung variiert man die Pfeilstellung durch eine Veränderung mit der Zughand. Gezielt wird gewöhnlich über die Pfeilspitze, die genau ins Ziel zeigen muß. Reicht die Veränderung nicht aus, so kann auch über die Bogenauflage gezielt werden oder es wird über, bzw unter das Ziel gehalten. Durch die Pfeillänge ändert sich die Einstellung auf der Sehne dann ebenfalls.
Seitliche Abweichungen werden durch Variierung des Sehnenschattens, seitliches Vorhalten oder (falls vorhanden) eine andere Einstellung des Buttons korrigiert.

Im Gegensatz hierzu wird beim intuitiven Schießen weder Bogen noch Pfeil beachtet, die volle Konzentration richtet sich nur auf das Ziel. Die Entfernung muß auch nicht bekannt sein, sie "berechnet" der "Instinkt" mit ein.

Lexikon:


Inhaltsverzeichnis

Vorteile

  • reproduzierbares Schussbild
  • hohe Genauigkeit
  • einfacher zu lernen als instinktives Schießen

Nachteile

  • genaue Entfernung muß bekannt (oder gut geschätzt) sein.
  • Die Pfeillänge muß exakt gleich sein
  • Die Lichtverhältnisse beeinflussen das Zielen

Stringwalking

Beim Stringwalking bleibt der Ankerpunkt im Gesicht konstant, es verändert sich nur die Position der Zughand auf der Sehne. Ist das Ziel nahe, so wandert die Hand nach unten, die Pfeilspitze neigt sich abwärts. Ist das Ziel weiter weg, so wandert die Zughand nach oben, die Pfeilspitze steigt an.

Es ist hierbei wichtig die genaue Höhe der Zughand auf der Sehne für jede Entfernung zu wissen.

Facewalking

Das Facewalking verläuft nach dem gleichen Prinzip (Pfeillage verändern), nur bleibt hierbei die Zughand immer an der gleichen Position auf der Sehne. Es wird der Ankerpunkt im Gesicht variiert, bei kurzen Distanzen nach oben, bei langen Distanzen nach unten.

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