Sehnenwinkel

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Teil der Bogengeometrie. Dabei sind 2 Winkel interessant:

1. Der Winkel der Sehne bei Vollauszug an den Bogen-Enden. Dieser Winkel beträgt bei der maximalen Auzugweite eines Bogen im Idealfall genau 90°. Damit würde die Zugkraft maximal ausgenutzt und in Biegung umgesetzt. Im Zweifel sind ein paar Grad weniger besser als eine Überschreitung, denn oberhalb von 90° beginnt das Stacking.

Je kürzer ein Bogen ist, desto eher wird der 90°-Winkel erreicht. Kurze Bogen haben dahe oft geflippte Enden, also einen leichten Reflex. Dieser verkleinert den Sehnenwinkel. So lassen sich auch kurze Bogen weich bis zum Vollauszug ziehen.


2. Der Winkel der Sehne in Sehnenmitte, also dort, wo die Sehne gegriffen wird. Je kürzer ein Bogen ist, desto kleiner wird der Sehnenwinkel dort. Bei mediterranem Griff kann die Sehne dann bereits unangenehm die Finger "einklemmen", besonders bei großen Händen.

Abhilfe schaffen entweder eine andere Lösetechnik (Daumengriff), oder ein längerer Bogen.



Winkel.JPG