Sehnenkerben

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Irgendwie muß verhindert werden, daß die Bogensehne von der Stelle am Bogenende, wo sie befestigt ist, bei starkem Zug abrutscht. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Der Bogen ist so gebaut, daß er zum Griff hin immer breiter wird. Das Sehnenöhrchen (bzw. der Bogenbauerknoten) ist so eng, daß die Sehne einfach nicht weiter rutschen kann.
  • Auf dem Ende des Bogenrückens wird ein kleiner Keil aufgeleimt und mit Fäden oder Sehnen gesichert. So kann die Bogensehne nicht weiter rutschen.
  • Rechts und links am Bogenende werden Sehnenkerben eingeschnitten: Etwas breiter als die Bogensehne dick ist. Die Kerben müssen dabei sehr sorgfältigt gerundet und mit Schmirgelpapier geglättet werden, es darf keine scharfe Kante für die Bogensehne bleiben. - Diese Sehnenkerben können auf der Bauchseite in der Richtung, in der die Bogensehne verläuft, verlängert werden, so daß schräge Furchen im Bogenbauch entstehen, die sich in der Mitte des Bogenbauchs fast berühren.
  • Bei schmalen Wurfarmenden wird eine Sehnenkerbe oben auf dem Bogenrücken angebracht, indem aus einem harten Material (Hartholz, Horn) Tipoverlays aufgeklebt werden. In diese wird dann die Sehnenkerbe eingearbeitet.

Siehe auch Sehnenkerben einschneiden

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