Rattan

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Name: Rattan
Lateinischer Name: Calamus
Alternative Namen: Manau, Manila, Malakka, spanisches Rohr, Stuhlrohr, „Rotang“, Rotangpalme, Rotan, Peddigrohr
Wikipedia: Rattan
Eigenschaften
Gewicht: keine Angabe
Bearbeitung: keine Angabe
Stringfollow: keine Angabe
Eignung für:
Bogenbau: geeignet
Pfeilbau: keine Angabe
Belastbarkeit:
Langbogen: nicht geeignet
Flachbogen: geeignet

Lexikon:

Kurzbewertung

Gut für Anfänger geeignet. Es gibt keine Jahresringe, die beachtet werden müssen. Das Durchtrennen der Fasern ist unproblematisch, es kann sogar am Bogenrücken getillert werden!!! Rattan besitzt eine aussergewöhnlich gute Biegefähigkeit mit Heißluftföhn oder durch Dämpfen.

Holztyp

Eigentlich kein Holz, Rattan ist eine Palmenart.

Hier eine geschälte Rattan-Stange
Rattan.jpg

Trocknen

Kommt aus Asien in getrocknetem Zustand.

Verwendet wird

Rattan besteht aus röhrenartigen Fasern, ohne Jahresringe. Die Rattanstangen sind mit einer festen Borke umgeben (ähnlich wie Bambus), die stärker ist als die inneren Fasern.
Da Rattan nicht sehr druckstabil ist (einzelne Fasern kollabieren) wird die unbearbeitete Borke oft als Bogenbauch verwendet. Rattan kann über den Bogenrücken getillert werden!!!! Es besteht hierbei nicht die Gefahr des reißens.

Bogenprofil

Rücken beliebig, Bauch muss sehr breit sein, da es nicht sehr druckstabil ist. Oder ein druckstabiles Facing aufleimen. Die beste Leistung ergeben Bögen aus Rattan unter 150cm Länge, mit ordentlichen Recurves und leicht deflexem Griffbereich.

Belastbarkeit

Sehr Zugstabil, fast unzerbrechlich. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen:

1. Stab-Außenseite als Rücken, Spaltseite als Bauch. Wenig druckstabil, daher breiter Bauch oder Facing aus Kirsche, Ahorn,... notwendig.

2. Stab-Außenseite mit den dichteren Fasern (oder gar ungeschälter Außenschale) als Bauch, Spaltseite als Rücken. Dann hinreichend druckstabil bis ca. 50#.

Probleme