Pfeilbau

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Inhaltsverzeichnis

Schaftkontrolle

Die Schäfte sollten vom Spinewert auf den eigenen Bogen abgestimmt sein. Desweiteren sollten die Jahresringe möglichst gerade durch den Schaft laufen und die Schäfte so gerade wie möglich sein. Krumme Schäfte lassen sich in gewissen Grenzen noch richten.

Faserverlauf

Faserverlauf und Spleiß sollen nach vorne oben auslaufen, wenn es sich nicht vermeiden lässt

Am besten ist ein von vorn bis hinten durchgehender Faserverlauf. Wenn das nicht gegeben ist, solltet Ihr darauf achten, dass die "Flammen" (Fladerung) auf der Oberseite nach vorne zeigen. siehe Bild)

So fliegt der hintere Teil des Pfeiles, sollte er beim Abschuss brechen, nach oben weg - und nicht nach unten in die Hand! Die Gefahr eines solchen Bruches steigt mit dem Zuggewicht des Bogens, und wie oft der Pfeil vorher gegen Steine oder Bäume geschossen wurde.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Pfeile vor und nach jedem Schuß auf Brüche, Dellen oder ähnliche Schwachstellen zu untersuchen. Solche Pfeile sollten anschließend nicht mehr geschossen werden, zumindest nicht, bevor sie entsprechend aufgearbeitet wurden (Spleißen).

Gewicht

Das Gewicht wird im Allgemeinen in Grain (Wikipedia) angegeben. Unter der bekannten Einheit Gramm kann man sich jedoch eher etwas vorstellen.

Damit die Pfeile eines Satzes gleiche Flugeigenschaften haben, ist neben dem Spinewert das Gewicht entscheidend. Abweichungen von 1g wäre optimal, aber mit einer Streuung von 4g kann der Durchschittsschütze gut leben.

Um Schäfte noch feiner im Gewicht aneinander anzugleichen (für Perfektionisten), kann man die leichten Schäfte mehrmals lackieren, das gibt je nach Lack 0,1 bis 0,3 Gramm pro Schicht. Ich habe damit schon bis zu 3 Gramm ausgeglichen.

Schäfte ablängen

Es empfiehlt sich, die Schäfte erstmal etwas länger zu lassen und zu schießen. Wenn sie zu weich reagieren, kann man sie noch kürzen. (Rohschafttest)

Hier kann man schon mal an die kommende Oberflächenversiegelung denken, und den Holzschaft mit feinem Schmirgel, Stahlwolle oder der rauhen Seite eines Putzschwammes glätten.

Kürzen kann man Holzschäfte mit einer normalen Holzsäge, Alupfeile am besten mit einem Rohrschneider.

Spitze anbringen

Es gibt verschiedene Arten von Spitzen, was die Befestigung betrifft: konische und parallele Schraub- sowie konische und parallele Klebespitzen. Bei den konischen Spitzen muss der Schaft zuerst mit einem Konusspitzer angespitzt werden. Klebespitzen werden mit einer Tülle auf den Schaft oder in einen Schlitz in den Schaft gesetzt und mit einem Kleber befestigt.

Siehe auch Pfeilspitzen

Schraubspitzen

Schraubspitzen werden einfach mit einer Zange auf den Schaft geschraubt. Man kann es auch mit einem Akkuschrauber bei relativ niedrigem Drehmoment probieren, hierbei ist jedoch die Gefahr relativ hoch, dass der Schaft zersplittert.

Vorher sollte man die Einschraubtiefe der Spitze messen und auf dem Schaft eine Markierung anbringen. Dann beim Einschrauben kontrollieren, ob das Gewinde auch fasst und der Schaft ganz bis zum Anschlag eingeschraubt wird. (sonst wird beim nächsten harten Aufprall der Schaft ganz eingeschoben und bei einem darauffolgenden Scheibentreffer bleibt die Spitze in der Scheibe)

Wenn man parallele Schraubspitzen verwendet, ist evtl. der Schaft etwas zu dick um die Spitze aufzuschieben. In diesem Fall kann man die vorderen 2cm des Schaftes komprimieren, indem man sie zwischen 2 glatten Flächen einklemmt und hin und her rollt. Es hat sich auch als hilfreich erwiesen, die Spitze vorher mit einem Bunsenbrenner/Hartlötgerät zu erwärmen.

Klebespitzen

Zum Anbringen von Klebespitzen muss man den Schaft nach entsprechendem Ablängen mit einem Konusspitzer bearbeiten. Ist dieses geschehen, klebt man die Spitze auf den Schaft. Die Spitze kann man vorher noch mit Aceton fettfrei machen.

Zur Klebetechnik empfiehlt es sich, einen ausreichenden Tropfen des Klebers auf die Schaftspitze aufzubringen und die Spitze beim Aufsetzen langsam zu drehen, daß sich der Kleber gut verteilt. Das Aufbringen des Klebers auf die Schaftspitze dient dazu, daß sich in der Spitze keine Luftblase bilden kann, die die Spitze vom Schaft abhebt. Sollte dies dennoch geschehen, wird von einigen Autoren eine kleine Kerbe, im Schaft längs eingebracht, zum Luftablass empfohlen.

Als Klebstoff ist ein Kleber sinnvoll, der zum Einen bei starker Hitze erneut flüssig gemacht werden kann (z.B. Heißkleber), und der zum Anderen trotz Festigkeit genug Elastizität aufbringt, um die harten Mikroschläge des Schaftes beim Aufprall auszugleichen. Pattex Repair Extreme ist ein sehr guter Kleber für diesen Zweck, und auch bei Hitze verflüssigbar. Sekundenkleber ist nur bedingt sinnvoll, ausser man möchte evtl. mit einem Pfeil an den Fingern durch das spätere Leben marschieren.

Nach Bruch eines Pfeiles kann man die Spitze durch Erhitzen über einer Gasflamme (Feuerzeug) abnehmen und erneut verwenden.

Historische Pfeilspitzen

Historische Pfeilspitzen bilden eine Besonderheit, da man für ihre Befestigung nur sehr selten modernes Pfeilbaugerät verwenden kann.

Mikrolithen

Bei Mikrolithen handelt es sich um Steinspitzen aus meist mehreren scharfen Steinsplittern. Für die Befestigung wird der Schaft lang auslaufend angespitzt - ein Konusschneider ist hier fehl am Platz, da die Spitze zu kurz würde - und and der Spitze und entlang einer oder mehrerer Seiten leicht eingekerbt. Die Einkerbungen werden mit Birkenpech verfüllt und über einer Wärmequelle gleichmäßig erhitzt. Danach werden die Steinsplitter in die Kerben eingelassen. Eine zusätzliche Befestigung erübrigt sich, da die Steinsplitter extrem leicht herzustellen und zu ersetzen sind.

Stein- und Knochenspitzen

Für die Befestigung "normaler" Steinspitzen wird der Schaft an der Spitze leicht verjüngt und eingekerbt und die Steinspitze mit etwas Birkenpech eingeklebt. Nach Aushärten des Birkenpechs wird die Spitze zusätzlich mit einer Tiersehnenwicklung am Schaft befestigt. Die Sehne sollte gut feucht sein - beim Trocknen zieht sie sich dann zusammen und verstärkt den Effekt der Wicklung.

Metallspitzen mit Tülle

Diese kann man prinzipiell genauso anbringen, wie moderne Klebespitzen. Man sollte sich allerdings vorher vergewissern, ob die Tülle zum verwendeten Konusschneider paßt (z.B. indem man einen Konus auf einen Schaftrest schneidet und die Spitze testweise aufsetzt). Sollte die Tülle nicht zum Konusschneider passen, muß man den Schaft dann eben "von Hand" zuspitzen. Mit ein wenig Übung gelingt das Anpassen mit Hilfe eines kleinen Hobels oder einer Raspel fast ebenso schnell, als wenn man einen Konusschneider benutzen würde.

Metallspitzen mit Angel

Zuerst sollte man darauf achten, daß die Angel gleichmäßig ist; dies ist bei handgeschmiedeten Spitzen nicht immer der Fall - also muß man die Angel notfalls mit einer Feile schlichten. In die Spitze des Pfeilschaftes bringt man dann eine Bohrung an, die der Dicke und der Länge der Angel entspricht. Zum Einkleben kann man dann entweder handelsüblichen Zwei-Komponenten-Kleber benutzen, oder man füllt die Bohrung mit geriebenem Birkenteer an, erhitzt die Angel und setzt dann die Pfeilspitze heiß in den Schaft ein. Um eine zu starke Erwärmung des Schaftes zu verhindern, sollte man die Spitze gleich nach dem Einsetzen mit Wasser kühlen. Nach Aushärten des Klebers sollte man die Spitze und den Anfang des Schaftes noch mit einer Wicklung versehen, um ein Splittern des Schaftes zu verhiundern.

Nocke

Die Nocke ist die Verbindung von Pfeil und Bogensehne. Die am meisten verwendeten sind die Selfnock und Klebenocken aus Kunststoff.

Bei allen Holzpfeilen (besonders mit Selfnock) ist es wichtig, dass die Jahresringe quer zur Sehne zu liegen kommen, da der Spinewert in dieser Richtung ermittelt wird. Und auch die Gefahr, dass die Sehne den Schaft spaltet oder eine Seite der Nocke abbricht (Leerschuss!!) ist viel geringer.

Plastiknocken

Um Plastiknocken anzubringen muss der Schaft mit einem Konusspitzer angespitzt werden. Die Plastiknocken lassen sich sehr gut mit Uhu Hart aufkleben.

Selfnock

Selfnocks werden direkt in den Schaft gesägt. Am einfachsten ist es, den Schlitz mit einer Fliesensäge (Sägekordel mit rundem Querschnitt) zu machen, diese hat bereits den richtigen Durchmesser und die Nut ist dann bereits abgerundet. Es funktioniert auch wenn man mehrere Sägeblätter mit Klebeband zusammenklebt, bis der entstehende Spalt breit genug ist.

Vor dem Sägen sollte der Schlitz von allen Seiten deutlich angezeichnet werden, danach wird eine Kerbe angebracht, damit die Fliesensäge nicht abrutscht (z.B. mit einer Dreikantfeile oder einer schmalen Säge).
Beim ersten Mal ist es oft nicht einfach, einen geraden Schnitt mit der Fliesensäge zu erzeugen (sie schneidet ja in jede Richtung). Deshalb ist es ratsam, an Schaftresten so lange zu üben, bis es klappt. Es kann helfen, zuerst mit einer Säge einen geraden Schlitz vorzusägen, damit die Kordel dem Schnitt folgt.
Es ist auch ratsam, den Pfeil immer wieder zu drehen, damit der Schlitz nicht auf der verdeckten Seite aus der Richtung läuft.
Manche Leute tun sich auch leichter, wenn sie die Kordel nicht senkrecht zum Pfeil ansetzen, sondern in einem 45°-Winkel, es wird hierbei von der Pfeilaussenseite in Richtung Pfeilmitte gesägt. Auch hierbei oft den Pfeil drehen.

Wichtig ist, dass der Nockboden gut abgerundet wird (keine scharfe Kanten), die Sehne sollte möglicht nur in der Pfeilmitte am Nockboden anliegen. Dadurch wird verhindert, dass der Pfeil nur oben oder nur unten von der Sehne erfasst wird, wenn die Finger sich beim Lösen ungleichmäßig öffnen, wodurch der Pfeil einen Drehimpuls nach oben bzw. unten bekommen könnte.

Nockinlay

Um eine Selfnock zu verstärken, kann ein Inlay aus einem stärkeren Holz, Horn oder Knochen eingesetzt werden. Hierzu wird ein Schlitz MIT den Jahresringen (quer zur Bogensehne) in den Schaft gesägt und das Inlay eingeklebt. Das Inlay sollte 1 cm länger sein als die später darin gesägte Selfnock. Als Inlay kommt ein stabiles Material wie hartes Holz, Knochen, Horn usw. in Frage.
Sobald der Klebstoff (meist Holzleim) getrocknet ist, wird das überstehende Material entfernt und glattgeschliffen. Die Selfnock wird dann wie gewohnt eingesägt.
Es ist optisch reizvoll, wenn das Inlay einen großen Farbkontrast zum Schaft hat.

Befiedern

Zuerst sollte man sich für eine Art der Befiederung entscheiden. Am Anfag ist eine gerade 3-Fach Befiederung mit 4-5 Zoll Federn bestimmt nicht verkehrt. Die Federn sollten alle die gleiche Windung haben.

Es ist nicht unüblich eine Feder, die sogenannte Leitfeder, farblich von den anderen abzusetzen. Das sollte dann die Feder sein die Senkrecht zum Nockenschlitz steht.

Die einfachste Art die Federn anzubringen ist mit einem Befiederungsgerät, sollte man sowas nicht zur Hand haben, so kann man die Federn auch von Hand ankleben.

mit Befiederungsgerät

Der Schaft wird in die Halterung eingelegt. Die Feder kommt in die Klammer (Federrichtung beachten).

Jetzt die Klammer in das Gerät einsetzen, um die Position der Feder auf dem Schaft zu prüfen. Gegebenenfalls die Feder in der Klammer so weit verschieben, bis die gewünschte Position erreicht ist. Wenn alles stimmt, dann die Federposition (und Ausrichtung) auf der Klammer markieren, damit alle Federn gleich angebracht werden.

Damit der Kleber besser hält, wird der Kiel in der Klammer auf Schmirgelpapier (erst 100er dann 200er oder mehr Körnung) glatt (plan) geschliffen.

Den Federkiel mit dem Klebstoff einstreichen und in das Befiederungsgerät einsetzen. Kontrollieren ob der Federkiel überall sauber am Schaft aufliegt und warten bis der Klebstoff trocken ist. Nach dem die erste Feder befestigt ist, wird der Schaft im Gerät soweit gedreht, bis die Position für die nächste Feder erreicht ist um diese auf die gleiche Weise anzubringen.

von Hand

Das Befiedern von Hand ist recht simpel, es sind dann nicht alle federn gleich und perfekt ausgerichtet aber man erspart sich den Kauf eines Befiederungsgerätes.

Als erstes nimmt man sich den Schaft zur Hand und zeichnet mit Bleistift auf, wie die Federn auf dem Schaft sitzen sollen. Dann nimmt man Kleber (Pattex transparent, uhu hart, etc.) und trägt VORSICHIG ( ! ) auf der vorgezeichneten Linie einen leichten Film Kleber auf. Als Zweites sucht man sich die 3 Federn die man haben will heraus und streicht die Unterseite des Kiels mit dem Kleber ein, den man auf den Schaft aufgetragen hat. Dann klemmt man die Federn, damit der Kleber wirksam wird (ca. 4-5 Minuten - auf der Packung steht 10 Minuten aber 4-5 reichen aus), in einen Zollstock (Meterstab) ein, sodass die Kielseite nicht vom Zollstock berührt wird.

Ist der Kleber bereit, kann es losgehen : man nimmt eine Feder und drückt sie nach und nach vorsichtig (aber mit etwas Druck) auf die Klebelinien auf. Klappt natürlich beim ersten mal nicht perfekt aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. (ich hatte nach dem zweiten Pfeil schon ein ordentliches Ergebnis)

Wicklung

Es ist empfehlenswert, die Federn und die Selfnock mit einer Wicklung aus festem Garn (Sternzwirn, Zahnseide,...) zu verstärken. Die Federn sollten zumindest am vorderen Ende umwickelt werden, dann lösen sie sich nicht, wenn der Pfeil einmal im Gebüsch landet. Auch zur Vermeidung von Verletzungen am Handrücken durch abstehende Federkiele ist eine Umwicklung sinnvoll.
Die Umwicklung vor der Selfnock vermindert die Gefahr des Ausbrechens der Nocke bei den seitlich wirkenden Kräften der Sehne beim Lösen.

Um eine Wicklung anzubringen, legt man ein Ende des Garns auf die zu umwickelnde Stelle, damit dieses Ende umwickelt wird. Am besten sichert man das Ende mit einem Stück Klebeband. Dann wickelt man das Garn vorsichtig über das Garnende, 3-4 mal, noch nicht all zu fest. Jetzt kann man die Windungen mit dem Fingernagel in eine saubere Lage schieben, damit sie parallel und eng beieinander liegen. Nach weiteren 3-4 Windungen (schon stramm angezogen), zieht man fest am eingewickelten Ende, so daß sich auch die ersten Windungen gut fest ziehen. Nach weiteren Wicklungen kann das umwickelte Ende abgeschnitten werden.
Für das Ende der Wicklung bibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann Gegenwickeln (siehe Sehnenbau), aber das ist nicht so einfach beim Wickeln von Federn. Eine Weitere Methode ist es eine Schlaufe aus sehr festem Garn (Wickelgarn für Sehnen) in den letzten 15 Windungen mit zu umwickeln. durch die Schlaufe wird dann das Garnende der Wicklung gesteckt und unter die vorhandenen Wicklungen gezogen.
Wem das zu kompliziert ist, der kann auch den Faden unter den letzten 2 (losen) Windungen hindurchstecken und diese dann fest ziehen. Dabei sollte aber das Ende mit Klebstoff fixiert werden, da es nicht so fest hält wie untergezogenes Garn.
Beim Wickeln sollte darauf geachtet werden, daß die Windungen eng aneinander liegen, ohne Lücken. Auch der Zug auf dem Garn ist wichtig: Bei zu schwachem Zug ist die Wickung nicht fest genug, bei zu starkem Zug kann es passieren, daß das Holz darunter gequetscht wird und eine Sollbruchstelle entsteht.

Um die Wicklung zusätzlich zu schützen kann diese mit Klebstoff fixiert oder überlackiert werden.

Wickelrichtung

Bei einer durchgehenden Federwicklung muss die Wickelrichtung beachtet werden! Die Steigung der Wicklung muss etwa in der selben Schrägstellung erfolgen, in der die Federstrahlen auch auf dem Kiel sitzen, sonst spreizt die Wicklung die Strahlen zu sehr und die Lücken schließen sich nicht - die Feder sieht "struppig" aus:

Wickelrichtung.jpg

Oberflächenbehandlung

Holzpfeile sind anfällig für Feuchtigkeit. Um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten, kann man die Oberfläche versiegeln. Man kann diese durch Lack (Epoxy, Acryl) erreichen. Nachteil dabei ist, dass sich diese Lacke öfters in Scheiben "einbrennen" und das Ziel beschädigen. Eine natürlichere Weise für der Behandlung sind alle möglichen Öle. Leinöl z.B. oder Tungöl mit 10% Orangenöl verdünnt (imprägniert sehr gut). Auf diesen Ölen hält allerdings kein Klebstoff mehr. Daher sollten erst die Federn angebracht werden, danach den Schaft imprägnieren. Für die Imprägnierung den Schaft schleifen (grobes Papier), einölen, dann nochmal schleifen (fein oder Stahlwolle) und nochmals einölen. Bei Bedarf gelegentlich wiederholen.

Federn konservieren / Feuchtigkeitsschutz

Wie (Fund-)Federn konserviert und vor Feuchtigkeit geschützt werden können ist dort beschrieben: Konservierung, Feuchtigkeitsschutz.

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