Klemmnocke

Aus Bogensport Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

(auch "Snap-(on-) Nock") Pfeilnocke, in die die Sehne einrastet.

Eine Klemmnocke ist v.a. dann erforderlich, wenn der Pfeil beim Auszug nicht mit 2 Fingern gehalten wird, z.B. beim Schießen mit Untergriff. Hier wird durch die Klemmnocke verhindert, dass der Pfeil beim Ziehen von der Sehne abspringt und so ein Leerschuss erfolgt.

Die Klemmnocke muss in ihrer Weite genau auf den Durchmesser der Mittelwicklung eingestellt sein. Sie soll den Pfeil sicher halten, jedoch beim Lösen auch nicht zu viel Energie kosten oder durch einen Ruck den Schuss verreißen.

Richtig eingestellt ist die Klemmnocke dann, wenn der Pfeil mit der Nocke - senkrecht an die waagerecht gehaltene Sehne gehängt - bei leichtem Klopfen mit dem Finger auf die Sehne herunterfällt.

Das Einstellen der Weite erfolgt bei Kunststoffnocken, indem die Nocke erwärmt und geweitet bzw. zusammengedrückt wird. Hilfreich zum Weiten ist z.B. ein glatter Nagel o.ä. im passenden Durchmesser, das Erwärmen gelingt ohne Überhitzung mit kochendem Wasser.

Selfnocks, die direkt in den Schaft geschnitten sind, können auch als Klemmnocken ausgeführt werden, obwohl das unüblich ist.

Zum Weiten werden sie vorsichtig mit Sandpapier vergrößert, zum Verengen kann man etwas Eopxid-Kleber an beide Seiten des Schlitzes geben. Klemmende Selfnocks sollten immer mit einer Nockenwicklung versehen sein.

Meine Werkzeuge