Greiftechnik

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Schieß-Stil-Element. Unterschiedliche Arten, die Sehne zu fassen und zu ziehen und zu lösen.


  • Primärer Ablass

(auch "Kinder-Ablass") Der Pfeil wird zwischen Daumen und Zeigefinger geklemmt und so gezogen, bzw. gelöst. Ungeübte Schützen - damit auch viele Kinder bei den ersten Bogenschieß-Versuchen - greifen den Pfeil oft in dieser Weise.

Selbst mit kräftigen Fingern ist bei ca. 40# die Grenze, bis zu der ein Bogen noch mit diesem Ablass geschossen werden kann. Durch Regen, Schweiß oder Fett, sowie durch Ermüdung, reduziert sich die Grenze deutlich. Dadurch ist diese Greiftechnik unsicher. Unbeabsichtiges Lösen während des Auszugs kann vorkommen.


  • Mediterran(-er Ablass)

Hierbei wird die Bogensehne mit Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger gezogen, wobei die Pfeilnocke zwischen dem Zeigefinger und dem Mittelfinger auf der Sehne sitzt.

Zum Schutz der Finger wird hier häufig ein Tab oder ein Schießhandschuh verwendet.

Der Pfeil liegt hierbei gewöhnlich innen am Bogen an, d.h. ein Rechtshandschütze legt den Pfeil an die linke Bogenseite an.


  • Untergriff

2 oder 3 Finger greifen die Sehne unterhalb des Pfeils. Vorteil ist, dass hierbei besser über den Pfeilschaft visiert werden kann. da der Pfeil im Auszug nicht gehalten wird, nur mit Klemmnocke ausführbar.

Duch den Abstand der Finger zum Pfeil kann zudem die Höhenlage der Treffer beeinflusst werden (Stringwalking).


Der Daumen greift die Sehne, seine Abwinklung wird durch Übergreifen mit dem Zeigefinger unterstützt. Wird oft mit Daumenring verwendet

Der Pfeil liegt hierbei gewöhnlich außen am Bogen an, d.h. ein Rechtshandschütze legt den Pfeil an die rechte Bogenseite an.


  • mittels "Release"

Eine Zangen- oder Schlingen-Konstruktion, mit der die Sehne gehalten, gezogen und per Auslöser (Abzug) frei gegeben wird.