Fliegender Anker

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Je nach Sichtweise fehlerhafter oder individueller Schießstil

Damit bei jedem Schuss Auszuglänge und Ablasswinkel gleich sind, ist ein fester (sh.) Ankerpunkt erforderlich. Wird jedoch ohne zu ankern, also kurzes Verharren der Zughand an einem festen Körperpunkt, geschossen, spricht man vom "fliegenden Anker". Den konstant immer gleich hin zu bekommen, ist wesentlich schwieriger, wenn auch nicht unmöglich..

Mit "Anker" wird eine feste, immer gleiche Position -üblicher Weise im Gesicht - bezeichnet, zu der die Zughand gezogen wird und dort vor dem Lösen kurz verweilt. Damit wird sichergestellt, daß immer die gleiche Auszugslänge erreicht wird.

Im Gegensatz dazu wird beim "fliegenden Anker" solch eine Position nicht eingenommen. Die Zughand verweilt nicht an einer festen Position, sie wird sofort nach dem Ziehen geöffnet.

Diese Technik wird vor allem beim berittenen Bogenschießen verwendet, zusammen mit dem Ziehen in Brusthöhe statt zum Gesicht.

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