Bogenbruch

Aus Bogensport Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Versagen des Materials infolge von Baufehlern, Beschädigung oder Materialschwäche


1. Baufehler oder Ermüdung

Zu schwache - aber auch zu steife - Stellen im Wurfarm (Tillerfehler) können dazu führen, dass ein Bereich des Wurfarms überlastet wird. Die Folge sind entweder Kompressionsbrüche am Bogenbauch oder Reißen der Fasern am Bogenrücken, (oft auch beides parallel). Dies können auch zu steife Stellen verursachen, da sie an der Biegung nicht hinreichend teilhaben und so die Krümmungs-Last benachbarten Abschnitten aufgelastet wird.

Auch ein nach Fertigstellung perfekt biegender Bogen kann auf diese Weise versagen, wenn das Material ungleichmäßig ermüdet. Daher sollte insbesondere bei Holzbogen auch im Gebrauch gelegentlich der Tiller überprüft und ggf. korrigiert werden, BEVOR Schäden auftreten.


2. Beschädigungen

Verletzungen der Oberfläche sind bei Bogen immer extrem bedenklich. Treten Beschädigungen auf, müssen diese von Fachleuten untersucht und ggf. versorgt werden, BEVOR der Bogen auch nur noch ein einziges Mal aufgespannt wird. Zieht man sich im Gebrauch eine Bogenverletzung zu, sollte das Schießen damit sofort eingestellt und der Bogen entspannt werden.

  • Bearbeitungsspuren aus der Herstellungs-Phase haben dabei die SELBEN schädlichen Auswirkungen wie nachträgliche Beschädigungen.
  • Querrillen (Kratzer) am Bogenbauch begünstigen Kompressionsbrüche
  • JEDE Beschädigung des Bogenrückens oder der seitlichen Kanten ist bedenklich



3. Materialschwäche

(to be continued...)


Meine Werkzeuge