Biegen

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Hinein oder Herausbiegen von Krümmungen.

Eine erstaunliche Fähigkeit des Werkstoffes Holz ist, dass es im erhitzten Zustand verformt werden kann, und zumindest einen Teil dieser Verformung nach dem Erkalten dauerhaft behält.

Dies ermöglicht es (in gewissen Grenzen und abhängig von der Holzart), krumm gewachsene Stäbe zu richten oder auch gewollte, leistungssteigernde Verformungen am Bogenrohling (Reflex, Recurves) vorzunehmen.

Das Erhitzen kann dabei in Wasser, über Wasserdampf (sh. Dämpfen) oder mit (sh.) "trockener Hitze" (Heißluftpistole) erfolgen. Manche Hölzer behalten allerdings die Biegung doch nicht dauerhaft, wenn sie auf Biegung belastet werden.

Ahorn (gelegentlich) und Esche (zu 50 Prozent) verlieren z.B. Recurves weitgehend wieder. In Extremfällen, besonders bei Esche, kann das Holz auch eine "gummiartige" Konsistenz entwickeln und unbrauchbar werden!

Besonders gut und dauerhaft lassen sich z.B. Osage, Robinie, Flieder und Kirsche biegen.

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