Auszuglänge

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Maximaler Auszug, also maximale Weite, die der Bogenschütze die Sehne aus der Ruheposition nach hinten zieht. Individuelle Distanz von der Vorderkante des Bogens (oder von der tiefsten Stelle der Griffinnenseite, je nach Messweise), und dem Punkt, an dem der Pfeil auf der Sehne liegt (siehe Nockpunkt), wenn der Schütze den Bogen bis zu seinem Ankerpunkt auszieht.

Die Auszuglänge (meistens in Zoll angegeben, wird neben den Proportionen des Schützen (Armlänge, Schulterbreite) auch durch die Körperstellung, Griffhaltung, Griff-Form, Greiftechnik, Lösetechnik, Ankerpunkt, etc. und nicht zuletzt durch die Länge des Pfeils und die zulässige Zugweite des Bogens beeinflusst.

Abhängig von der Auszuglänge ist das Zuggewicht.

(Bögen sind meist auf eine bestimmte Auszugslänge hin getillert. Werden sie weiter ausgezogen, besteht Bruchgefahr, bei niedrigerer Auszugslänge ist der Bogen weniger stark.)

Die "Norm-Auszuglänge" (Durchschnitt) beträgt 28" (28 Zoll), also gut 71 cm, wobei je nach Bogentyp auch abweichende Durchschnittslängen typisch sein können.

Ein Pfeil sollte mind. eine Spitzenlänge (ein Zoll) länger sein, als die Auszuglänge.


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